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Hollfeld
, 9. Juni 2008
SAMUEL
PÉREZ ERSCHLOSS FLÜGEL NEU
Begeisterndes Konzert im Wasserschloss Kainach bis hin zur Erschöpfung
Das
Wasserschloss von Kainach hat zwar unten Mauern mit zwei Metern und oben
beim Stucksaal ist es immer noch ein Meter. Aber trotzdem drohte der kleine
Raum zu zerspringen, als Professor Samuel Perez aus Puerto Rico am Klavier
saß.
HOLLFELD — Vor einem begeisterten Publikum, das
umgekehrt ihn begeisterte und zu vier Zugaben bewegte, holte er aus dem
120 Jahre alten Bechstein-Flügel Klänge heraus, die Schlossherr
Eckehard Scholl, selbst Konzertpianist in Berlin, wohl nicht für
möglich gehalten hätte. Samuel Perez lobte das Klavier wegen
seines warmen, verführerischen
Klangs. Aber die alte Mechanik hatte ihre Mucken. Er überwand sie
im freien Spiel, ohne Noten.
Und er erntete immer wieder Bravo-Rufe und am Schluss fast anerkennende
Pfiffe, weil er die Werke von Mozart bis Gershwin lebte und erklärend
wie ein Geschenk weitergab,
bis zur Erschöpfung intensiv gespielt. Dabei zeigte er sich, trotz
allen Draufgängertums beim Anschlag, als bescheidener Mensch.
Auch das baute Sympathie auf. Perez begann mit einer Fantasie von Mozart,
die alle alten Kompositionsmuster vielfältig aufbrach. Schon der
Applaus hier zeigte ihm, wie sehr
das Publikum seine Wärme im Spiel schätzte. Weiter ging es mit
Edvard Grieg, den er heute - nach Studium in den USA und Professur in
seiner Heimatstadt San Juan — über alle klassischen Komponisten
stellt: „Wegen seiner Frische.“ Hier lebte er laut und rollend
die tiefe Schwere aus, wurde auch rasend — und stoppte trotzdem
ab zum Feinen. Es war, als trüge er Grieg in sich. Ähnlich nah
ist Samuel Perez dem Franzosen Frédéric Chopin.
Dessen „Impromptu" war selten so vital gespielt wie hier im
Schloss.
Es war, als lebte der Puerto-Ricaner mit der Reinheit und Wärme der
Klänge.
Perez schätzt Franz Liszt als zu unbekannten Vordenker der nächsten
Komponistengeneration, der Wagner half, zum Beispiel mit seiner „Loreley“
beim „Tristan“. Perez spielte zwei Stücke von ihm, „Petrarca“
und „Transcendental“. Sie erschöpften ihn durch ihre
Extreme, so krass, liebevoll und gewaltig entworfen. Aber
der Funke sprang nicht über: Liszt ist nicht schnell zu erschließen.
Höhepunkte waren hingegen Rachmaninow, wo das alte Piano zu mächtigem
Fließen aufbrach, sehr beeindruckend (begünstigt noch dadurch,
dass dem Instrument heute die Trennung der Töne schwerfällt)
und Gershwin.
Dessen „Rhapsodie“ schien die ganze Musikentwicklung seit
Mozart hammerartig
zusammenzuwürfeln, fast verrückt im Stil.
Samuel Perez kannte diese verblüffende Urfassung für Klavier
von seinem einheimischen Lehrer, der einst von Gershwin gelobt worden
war, weil er die beste Interpretation gab.
Entsprechend motiviert packte er dieses Meisterwerk an, virtuos, bei den
Blues-Passagen wieder jung werdend.
Thomas Knauber
Kulmbach
, Mai 2008
KLAVIERKONZERT
MIT SAMUEL PÉREZ
Einen Vormittag
der ganz anderen Art erlebten einige Klassen des MGF: Der puertoricanische
Pianist Prof. Dr. Samuel Perez aus San Juan, der zum wiederholten Mal
in fränkischen Gefilden weilte und hier auch mehrere Klavierabende
gab, spielte vor den Jugendlichen virtuose Klaviermusik. Auf dem reichhaltigen
Programm standen Werke von Chopin, Rachmaninow und Gershwin. Einige Zugaben
aus seiner Heimat eröffneten den jungen Leuten eine ganz ungewohnte
musikalische Welt.
Musiklehrerin Renate Palder wies in ihrer Begrüßung auf die
weltweite Konzerterfahrung hin, die der Musikprofessor hat.
Reicher Applaus am Ende der Veranstaltung belohnte den Künstler.
(Hubertus
Baumann)
DER
PIANIST SAMUEL PÉREZ AUS PUERTO RICO IM MGF
"...
das war ja viel interessanter, als ich vermutet hatte...";
"... wie gut, ein solches künstlerisches Erlebnis live präsentiert
zu bekommen, wo wir doch privat nie so etwas wahrnehmen…";
... ein vielseitiges Programm: für mich spannend bis zum Ende...";
Hier nur eine Auswahl von Schülermeinungen nach dem Klaviervortrag
von Prof. Perez aus Puerto Rico, der an einem Vormittag im Musiksaal vor
den Schülern spielte.
Der weltweit
konzertierende Pianist reist hin und wieder nach Himmelkron, wo er persönliche
Freundschaften pflegt. Dabei gibt er an verschiedenen Orten Klavierabende.
Für die 9. und 11. Klassen des MGF hatte er ein Programm bereit,
dessen Spektrum von virtuosen romantischen Werken bis zu moderner, u.a.
südamerikanischer Klaviermusik reichte. Mit kurzen Erläuterungen
in deutscher und englischer Sprache führte er sein junges Publikum
zu den Vortragsstücken hin; nicht zuletzt auch durch seine sympathische
Art konnte der Künstler seine Zuhörer für sich gewinnen.
(Renate Palder)
WELSER RUNDSCHAU
, 2. 5. 2007
BLASMUSIK
UND PIANO - Beifall für Gast aus Puerto Rico
Holzhausen.
Die langjährige Freundschaft mit einer Musikerin aus Holzhausen machte
das außergewöhnliche Gastspiel möglich. Pianist Samuel
Pérez aus Puerto Rico gab gemeinsam mit dem Musikverein unter Kapellmeister
Fritz Hubmer ein vielbeklatschtes Klassik-Konzert. Nach mehreren Solo-Darbietungen
des Pianisten und Einzelstücken der Kapelle kam es zum Konzerthöhepunkt
- dem gemeinsam vorgetragenen "Warsaw-Concerto" von Richard
Addinsell. Nicht unerwähnt bleiben soll auch die Leistung von Schlagzeuger
Alexander Ammer, der das Publikum mit "Raindance" von Alice
Gomez und Marilyn Rife am Marimba begeisterte.
TIPS , 2.
5.
2007
TESTLAUF
FÜR AUSTRALIEN
Wels. Der
Musikverein der ÖBB der Messestadt bereitet sich ja gerade auf die
große Konzertreise im Sommer nach "Down Under" vor. So
wurde auch das schon traditionelle Frühjahrskonzert für einen
kleinen Testlauf genützt. Waltzing Matildaist so etwas wie die heimliche
Nationalhymne der Australier. Neben diesem Klassiker hatten die Eisenbahner
aber auch die Tritsch-Tratsch-Polka und den Radetzkymarsch im Programm,
den sie als Zugabe präsentierten. Den meisten Beifall bekam aber
der Solopianist Samuel Pérez aus Puerto Rico, der zum Beispiel
bei George Gershwin´s Rhapsody in Blue seine außergewöhnlichen
Fähigkeiten zeigte.
TIPS , 2.
5.
2007
UNTER
FREUNDEN
Holzhausen.
Von Puerto Rico nach Österreich ist es nicht gerade ein Katzensprung,
und der Pianist Samuel Pérez spielte nicht nur mit der Eisenbahner-Musik
aus Wels, sondern auch mit dem Musikverein aus Holzhausen. Mit einer Musikerin
verbindet ihn eine langjährige Freundschaft, und so haute er kräfig
in die Tasten. Nach einigen beeindruckenden Solo-Darbietungen sowohl des
Pianisten als auch der Musikkapelle war der Höhepunkt des Konzertes
sicherlich das gemeinsam gespielte, sehr anspruchsvolle "Warsaw-Concerto"
von Richard Addinsell, das sowohl vom Solisten am Klavier, als auch vom
Kapellmeister Fritz Hubmer und den Musikern bravourös gemeistert
wurde. Ein echter Musikgenuss.
EL NUEVO
DÍA, miércoles, 11 de abril de 2007
DE SOLISTA EN AUSTRIA
El pianista
Samuel Pérez Quiñones se presentará como solista
con las bandas sinfónicas de Wels y Holzhausen. Con la primera
interpretará Rhapsody in Blue, de Gershwin, y con la segunda el
Concierto Varsovia, de Addinsell. Estos conciertos forman parte de la
octava gira de conciertos que Pérez Quiñones realizará
por Austria entre el 14 y el 22 de este mes. Además de estas dos
presentaciones, el pianista ofrecerá recitales en Kirchdorf, Riedau
y Andorf con un repertorio que incluye las 32 variaciones en do menor
de Beethoven, una selección de valses del opus 39 y el Intermezzo
en si menor, opus 117, Núm. 2 de Brahms, entre otras obras. Pérez
Quiñones es catedrático del Departamento de Música
de la UPR en Río Piedras y anteriormente se desempeñó
como rector del Conservatorio de Música de Puerto Rico.
EL VOCERO
, lunes, 9 de abril de 2007
SAMUEL
PÉREZ DE SOLISTA EN AUSTRIA
El pianista
puertoriqueño Samuel Pérez Quiñones fue invitado
para presentarse como solista en Austria, con las bandas sinfónicas
de Wels y Holzhausen. Con la banda de la ciudad de Wels, Pérez
interpretará Rhapsody in Blue de George Gershwin, y con la Banda
de Holzhausen, interpretará el Concierto de Varsovia de Richard
Addinsell. Estos presentaciones forman parte de la gira de conciertos
que ofrecerá el pianista Samuel Pérez Quiñones en
Austria, del 14 al 22 de abril. Además de sus presentaciones con
las bandas de Wels y Holzhausen, el doctor Pérez Quiñones
realizará recitales de piano en Kirchdorf, Riedau y Andorf. Entre
las obras que interpretará en sus recitales, se encuentran las
32 Variaciones en do menor K.80 de Ludwig van Beethoven, una selección
de los Valses OP.39 y el Intermezzo en si bemol menor Op. no.2 de Johannes
Brahm, el Moment Musicaux Op. 16, de Sergei Rachmaninoff y diversas obras
de Franz Liszt, Richard Wagner y Johann Strauss, entre otros. Esta es
la octava gira de conciertos que realiza Samuel Pérez Quiñones
en Austria. Sus presentaciones anteriores han sido acogidas con altos
elogios de la prensa y el público. El doctor Pérez Quiñones
es catedrático del Departamento de Música de la Universidad
de Puerto Rico, Recinto de Río Piedras. Anteriormente se desempeñó
como rector del Conservatorio de Música.
BAYERISCHE
RUNDSCHAU, 30. 9. 2006
KLASSISCHER
ABEND DER GEGENSÄTZE - Pianist Samuel Pérez und Sopranistin
Karin Wirz begeisterten in der Kulturscheune
Michelsreuth.
Klassik in der rustikalen Atmosphäre einer Scheune, zu Gast Professor
Dr. Samuel Pérez aus Puerto Rico, ein Pianist der Weltklasse, und
Sopranistin Karin Wirz, eine heimische Künstlerin aus Ködnitz,
die aber schon wiederholt für Furore sorgte: Der erste Konzertabend
der „Kulturinitiative Trebgast“ in der Häusler-Scheune
war auch eine Veranstaltung der Gegensätze und ein kleines Wagnis.
Trotzdem
wurde der Event, den Manfred Häusler, Vorsitzender der neu gegründeten
„Kulturinitiative Trebgast“ als Premiere in seinem Refugium
präsentierte, zu einem nachhaltigen Erlebnis. Wunderschön inszeniert
in einem locker-heiteren Rahmen schwelgte das Publikum fast drei Stunden
in Musik und Gesang, war so angetan, dass die Zugaben kaum ein Ende nehmen
wollten. Die Gäste verabschiedeten die Künstler mit stehenden
Ovationen.
Samuel Pérez am Flügel verzauberte die Besucher mit einer
unerschöpflichen Quelle an Tonmodulationen, spielte sicher und mit
Eleganz, Tiefe und Rasanz durch ein sehr abwechslungsreiches Programm.
Schon die sechs Variationen über ein Thema aus dem Klarinettenquintett
von Wolfgang Amadeus Mozart vermochte er in unbeschwerter Leichtigkeit
und herzlicher Frische zu intonieren, ein Auftakt, dem weitere Glanzpunkte
folgten.
Gut akzentuiert bot er die dramatischen Passagen im Nocturne von Edvard
Grieg, die feinen Aufhellungen erinnerten an Vogelstimmen. Pérez´
brillante Fingertechnik erstaunte in der Etude Nr. 6 in F-Moll von Moritz
Moszkowski, das kurze Stück gestaltete sich zu einer atemlosen Tonjagd
ohne Zwischenräume. Im Gegensatz dazu stand die Fantasie beim Thema
BACH von Franz Liszt. In bestechender Formensprache verinnerlichte der
Virtuose das musikalische Geschehen, fehlerfrei und in fließendem
Rhythmus.
Noch einmal zeigte Pérez sein ganzes Können bei der Ungarischen
Rhapsody Nr. 5 von Franz Liszt, kletterte bis zum tiefsten Ton hinunter
und ließ die Melodie in elegischer Reinheit ausklingen.
Gut bei Stimme und in überzeugender Eindringlichkeit absolvierte
Karin Wirz die Liedfolge „Frauenliebe und Leben“ von Robert
Schumann. Perlende Koloraturen beflügelten den Gesang und „Du
meine Wonne, Du meine Lust“ wurde mit Inbrunst und Seelenverwandtschaft
eingefangen. Stärken zeigte die Sopranistin in den heiteren Phasen
der Intonierung, präzise Lautmalerei machten das Zuhören zu
einem Vergnügen.
Einfühlsam und punktgenau bestach die behutsame Begleitung des Pianisten:
Pérez und Wirz präsentierten sich als kongruentes Paar.
ESCENARIO,
Viernes 11 de noviembre de 2005

EL
NUEVO DÌA, Sábado 12 de noviembre de 2005

MUSIK
VOLL WÄRME, KRAFT UND LEIDENSCHAFT - Pianist Dr. Samuel
Pérez und Bariton Konrad Peschl beeindrucken ihr Publikum
Hauzenberg.
Die Liebhaber klassischer Musik haben dank Organisator Albert Sonnleitner
einen wunderschönen Konzertabend geschenkt bekommen. Dass Musik verbinden
kann, zeigten der in Puerto Rico geborene Pianist Dr. Samuel Pérez
und der Bariton Konrad Peschl aus Hauzenberg in eindrucksvoller Weise.
Pérez, der bereits in den USA und Europa mehrmals auftrat, begann
den Abend sehr einfühlsam mit der Phantasie in d-moll, KV 397 von
Mozart. Wie wandlungsfähig er ist, zeigte er in der leichten, perlenden
Interpretation von Chopin bis hin zu Rachmaninow´s Prelude in c-moll,
wo er Stärke und Kraft demonstrierte. Seine Musikalität und
Ausdruckskraft legte er in das Phantasiestück über Motive aus
Rienzi von Richard Wagner. Die sängerische Laufbahn von Konrad Peschl
begann an der Hochschule für Musik in München, wo er unter anderem
auch Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau und Barbara Bonney besuchte.
Im Herbst 2003 wechselte Peschl an die Bruckneruni in Linz, in der er
bei Cornelia Prestel sein Studium fortsetzt. Mit dem Lied "Du bist
wie eine Blume" von Robert Schumann zog Konrad Peschl mit seiner
schön timbrierten Stimme die Zuhörer förmlich an. Beeindruckend
sind auch die Weite seines Atems und seine sicher geführte Stimme,
mit der er an Höhepunkten wie in der Arie "Hai gia vinta la
causa" von W.A. Mozart ein enormes Volumen entwickelte. Dass es Konrad
Peschl ein besonderes Anliegen ist, die Musik auf seine Zuhörer zu
übertragen, spürte man bei dem Lied "Die tote Stadt"
von E.W. Korngold, wo er durch Sensibilität und Leidenschaft bestach.
Moderator Helmar Stemplinger hatte den Abend moderiert.
ESCENARIO,
Viernes 20 de mayo de 2005
APLAUSOS
PARA SAMUEL PÈREZ
El
pianista Samuel Pérez realiza una gira de siete conciertos por
Alemania y Austria, donde permanecerá hasta este domingo. Los conciertos
en Austria serán en Linz, Andorf, Hörsching y Oftering; y
en Alemania, en Hauzenberg y en el palacio de Himmelkron. Además,
Pérez ha sido invitado a ofrecer cuatro clases magistrales en escuelas
de música en Linz, Andorf y Raab, en Austria. Como parte de su
itinerario de conciertos, Pérez realizará el estreno internacional
de la danza para piano a cuatro manos "Buenos amigos", des compositor
puertorriqueño
Luciano Quiñones,
junto al músico austríaco Franz Gumpinger. También,
el pianista se presentará como solista junto a una banda austríaca
bajo la dirección de Gerhard Schwärzler, interpretando "Pavane
Pour Bowine", de Kees Vlak, en el concierto en Oftering pautado para
mañana.
Esta es la séptima gira de conciertos que Samuel Pérez realiza
en Austria y la tercera que realiza en Alemania. En sus presentaciones
anteriores, ha recibido elogios por parte de la prensa. Samuel Pérez
se desempeña
como catedrático del Departamento de Música de la Universidad
de Puerto Rico.
BAYERISCHE
RUNDSCHAU, Mai 2005
EIN
PRICKELNDES ERLEBNIS - Klavierkonzert mit Samuel Pérez
im Roten-Adler-Saal
Er
hatte nur 24 Stunden für einen Besuch seiner Freunde in Himmelkron
eingeplant, dennoch ließ er sich zu einem Gastspiel im Roten-Adler-Saal
überreden: Samuel Pérez, Universitätsprofessor aus San
Juan (Puerto Rico) bot ein Klavierkonzert der Extraklasse. Wer diesen
Abend miterleben konnte, staunte über die einfach unglaubliche Virtuosität
eines begnadeten Künstlers.
Sein
Repertoire schien grenzenlos zu sein. Neben einem Mozartstück (Fantasie
in D-Moll) und dem träumenden Papillon von Edvard Grieg waren es
besonders die äußerst schwierigen Chopin-Werke, die begeisterten.
Als Geschenk für seine Zuhörer brachte der spanisch, englisch
und deutsch sprechende Künstler das Phantasiestück über
Motive aus Rienzi (Richard-Wagner/Franz Liszt) mit. Großartige Klanggebärde
und kraftvoller Rhythmus erinnerten an den größten Klavierspieler
des 19. Jahrhunderts: Franz Liszt. Grandios übrigens, wie Samuel
Pérez den Gedanken des Leitmotivs, von Richard Wagner meisterhaft
vertieft, wunderschön dezent hervorhob. Dafür gab es Bravo-Rufe.
Im besten Sinne von Franz Liszt: Junge Künstler treten mit dem Maestro
auf. So die Violonistin Friederike Oertel-Benchouchou, Absolventin der
Musikhochschule Bremen. Die Zigeunerweisen von Pablo de Sarasate und der
"Teufelstriller", eine Sonate von Giuseppe Tartini, zeugten
von einem gereiften Können, was auf eine gute Zukunft für die
junge Musikerin hoffen lässt. Nach der Pause kam die heimliche Liebe
des Künstlers zum Vorschein: George Gershwin. Gleich drei Stücke
(Rialto Ripples, I Got Rhythm, Rhapsody In Blue) beschwingten das Publikum.
Perlend, prickelnd, erfrischend: Samuel Pérez - ein Erlebnis. Gemeinsam
mit seinem österreichischen Freund, dem Kapellmeister Franz Gumpinger,
gab es noch einen improvisierten Spaß für vier Hände:
Eine Walzer-Melange, eben eine österreichische Köstlichkeit
der besonderen Art. Fazit: Einmalige Musikerlebnisse gibt es manchmal
auch außerhalb der großen Konzertsäle - direkt vor der
Haustüre, wie in Himmelkron.
BAYERISCHE
RUNDSCHAU, 28. November 2003
BESCHEIDENER
WELTKLASSE-MUSIKER - Dr. Samuel Pérez gab im Roten-Adler-Saal
Klavierkonzert
Himmelkron.
Er wirkt ruhig, freundlich und bescheiden. Er ist ein warmherziger Künstler
mit einer besonderen Ausstrahlung. Die Rede ist von Dr. Samuel Pérez,
Professor für Musik aus Puerto Rico, der seine Freunde Christian
und Susanne Oertel in Himmelkron besuchte und bei dieser Gelegenheit ein
öffentliches Klavierkonzert im Roten-Adler-Saal gab. Und als sich
ein dritter, langjähriger Freund, der vielseitige Musiklehrer Franz
Gumpinger aus Oberösterreich hinzugesellte, versprach der Abend spannend
zu werden. Und diese Erwartung wurde mehr als erfüllt. Als eine Art
"kleiner Gruß aus der musikalischen Feinschmecker-Küche"
spielten zum Auftakt Franz Gumpinger und Dr. Samuel Pérez die Sonate
für Posaune und Klavier von Antonio Vivaldi. Anschließend brillierte
der Musikprofessor aus der Karibik mit einer unglaublichen Präzision.
Eines der schönsten Klavierwerke von Wolfgang Amadeus Mozart, das
h-Moll Adagio, KV 540, ließ schon spüren, dass man einen Ausnahmemusiker
vor sich hatte: Für ein vollendetes Klangbild gab es viel Applaus.
Weitere Stücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Franz Liszt zeigten
die ungeheuere Virtuosität dieses Pianisten. Die technische Vollkommenheit
gepaart mit unglaublicher, spielerischer Brillanz und sattem Klang bei
Rachmaninows Preludes op. 23, Nr. 1, 4 und 2 offenbarten auch weniger
musikverständigen Zuhörern, dass hier ein Weltklasse-Pianist
am Werk war. Gewaltige Akkorde und die Wuchtigkeit des Themas zogen alle
Zuhörer in den Bann. "Rhapsody in Blue" und "That
Certain Feeling" von George Gershwin, einer gehobenen Synthese aus
Unterhaltungsmusik, Jazz und europäischen Klangfarben, zeigten nochmals
die enorme Vielseitigkeit dieses Ausnahmekünstlers. Mit österreichischem
Charme erzählte Franz Gumpinger einiges über die ungewöhnliche
Freundschaft über die Kontinente hinweg. Dann wurde nochmals ein
Stück für Posaune und Klavier zum Besten gegeben - zum Schluss
sogar vierhändig. Man merkte den Spaß am gemeinsamen Musizieren.
EL
MUNDO, San Juan, jueves 23 de marzo de 2000
DARÀ
CONCIERTOS EN AUSTRIA
Tras
sus exitosas presentaciones previas en Austria, el pianista puertorriqueño
Samuel Pérez Quiñones
fue invitado para ofrecer conciertos en Oftering y Eisenerz, en las regiones
de Alta Austria y Styer. Los conciertos serán el 25 y 27 de marzo
y constituyen la cuarta ocasión en que el artista es invitado para
presentarse en Austria como concertista. Las ejecuciones al piano de Samuel
Pérez - de música de compositores austríacos - fueron
incluidas en varios discos compactos, incluyendo uno con diversas obras
para piano del compositor austríaco Alexander Blechinger, para
el sello Bella Música. Pérez Quinones se ha presentado con
gran éxito en conciertos como solista con orquestas sinfónicas
y en recitales en diversas ciudades de Estados Unidos, Europa, México,
El Caribe y en Puerto Rico. El conocido compositor austríaco, Alexander
Blechinger, destacó, refiriéndose a conciertos que ofreció
Pérez Quinones en 1999 en Austria, que: "El final triunfal
del concierto fue, por supuesto, la "Fantasía sobre El Danubio
Azul" de Johann Strauß/Schulz-Evler, una de las piezas más
exigentes para piano, que para la audiencia vienesa fue el clímax
de la noche; Pérez tuvo que tocar un ´encoré´
ante el largo y entusiasta aplauso". En esta ocasión, Pérez
Quiñones
interpretará, a solicitud de los organizadores de los conciertos,
entre otras obras, la versión para piano solo de "Rhapsody
in Blue" de George Gershwin, la "Rhapsodia Española"
de Franz Liszt, "Hellbrünniade" de Alexander Blechinger
y la "Fantasía sobre El Danubio Azul" de Johann Strauß/Schulz-Evler.
También interpretará algunas obras junto a los músicos
austríacos Peter Pichler, en la trompa francesa, Franz Gumpinger,
en el trombón, y el tenor Alexander Blechinger.
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